4. Bad Kissinger Rakoczylauf

Veröffentlicht: Sonntag, 22. April 2012 Geschrieben von Reinhold Nürnberger Drucken E-Mail

Bad Kissingen 21.04.2012 (nürn) Beim diesjährigen Bad Kissinger Rakoczylauf schnürten wieder rund 450 Sportler und Sportlerinnen ihre Laufschuhe, um bei einem der landschaftlich schönsten Läufe der Region mitzuwirken. Auch wenn für die aktuell besten Bäderkreis-Läufer die Teilnahme eine Ehrensache war, so ist die Laufveranstaltung doch in erster Linie ein für den Breitensport bestimmtes Event, das wiederum von den Leichtathleten des TSV Bad Kissingen, KissP@d und der Stadt gemeinsam organisiert wurde. 

 

Ergebnisse

Gleich zu Beginn der mehrstündigen Veranstaltung hatten die jüngeren Kinder ihren großen Auftritt im Sportpark. Das Frauen-Team von KissP@d, der Eltern-Initiative für starke und gesunde Kinder in Bad Kissingen, hatte im Vorfeld wieder kräftig die Werbetrommel gerührt und mehr als 100 Kinder und ihre Familien folgten dem Ruf. Damit waren wir wieder mehr als zufrieden, äußerte sich Jana Haase, die sich für die Gesamtorganisation vor Ort auszeichnete.  Christina Keller zeigte sich begeistert, „dass schon im Vorfeld der Veranstaltung in den Kindergärten und Grundschulen für den Lauf trainiert wurde.“ Wir wollen die Familien erreichen und für den Sport begeistern“, so die Projektleiterin von KissP@d weiter. In der Tat, die Freude und die Begeisterung mit der die Kinder ihre Runde um das Sportfeld absolvierten, war ansteckend. Der Weg war dabei für die kleinen Sportler das Ziel. Die DAK hatten wieder für alle Kinder Medaillen parat, so dass sich im Ziel jeder von ihnen zu Recht als Sieger fühlen durfte. Oberbürgermeister Kay Blankenburg, der sich nicht einen der Kinderläufe entgehen ließ, zeichnete bei einer würdigen Siegerehrung, noch einmal die Besten aus. „Ich kann die Arbeit von KissP@d für die Kinder unserer Stadt gar nicht hoch genug würdigen“, lobte das Stadtoberhaupt das Engagement des gesamten Organisationsteams. Silvia Winbeck, die Gesundheitsbeauftragte von KissP@d, hat aber für die Zukunft noch weitere ehrgeizige Ziele: „Wir wollen im kommenden Jahr noch mehr gezielt die Bad Kissinger Schulen ansprechen und noch mehr ältere Kinder beim Rakoczylauf dabei haben. Denn mit dem Rakoczy-Kinderlauf setzt KissP@d ein Zeichen im präventiven Bereich“,  so Silvia Winbeck weiter. Dafür sicherte ihr der OB seine uneingeschränkte Unterstützung zu. „Denn zusammen wollen wir dafür sorgen, dass die Kinder zu mehr Sport und damit zu mehr Bewegung hingeführt werden“, so Kay Blankenburg, der den Bad Kissinger Rakoczylauf nach wie vor als eine wunderbare Breitensport-Veranstaltung sieht, aber nicht verschweigt, dass er langfristig damit liebäugelt „einen Halbmarathon in der Badestadt zu etablieren“.

Manfred Klabouch, früher selbst mehrfacher Deutscher Senioren-Meister, hatte auch in diesem Jahr wieder die Gesamtorganisation der Laufveranstaltung inne und zeigte sich bei der vierten Auflage des Rakoczylaufes mit der Resonanz mehr als zufrieden. „Trotz des wechselhaften Wetters lagen wir mit der Teilnehmerzahl wieder im Bereich des letzten Jahres“. Dank sprach er neben seinen zahlreichen Helfern besonders den Sponsoren aus. „Ohne die Unterstützung von Frankenbrunnen, der DAK und der Sparkasse wäre diese Veranstaltung kaum noch möglich“, äußerte der 54-Jährige weiter.

Während ihrer Schleife entlang der fränkischen Saale und durch den in schönster Blüte stehenden Luitpoldpark, wurden die 250 Teilnehmer am Hauptlauf über 8870 Meter, genauso vom Regen verschont, wie die immer größer werdende Gruppe der Nordic-Walkingsportler, die 6,5 Kilometer bewältigten. Erst während der Siegerehrung öffnete der Himmel wieder seine Schleusen, so dass da, die meisten Sportler fluchtartig das Gelände verließen.

Auffallend, dass beim Rakoczylauf immer mehr heimische Firmengruppen im einheitlichen Dress  mitwirken. Nachdem die Sparkasse Bad Kissingen im letzten Jahr die mit Abstand meisten Teilnehmer stellten, war es in diesem Jahr die VR-Bank Bad Kissingen die immerhin 29 Sportler und Sportlerinnen an den Start brachte und damit zwei mehr als die Sparkasse.